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Marstall in Sögel zeigt Spiritualität in Bildern

von PM

Sögel. In der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel ist die Ausstellung „Gemeinsam auf dem Weg“ mit Bildern des Sögeler Künstlers Joachim Domning feierlich eröffnet worden. Das teilte Jugendbildungsstätte mit.

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Eigens für die Eröffnung kamen 60 Gäste aus nah und fern, um die Bilder und das Wirken des 82-jährigen Künstlers Joachim Domning zu würdigen. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit den geladenen Gästen und der Gruppe „El Camino“ unter Leitung von Michael Knüpper und Irene Block vom Leiter der Jugendbildungsstätte, Christian Thien, eröffnet.

El Camino (der Weg) ist eine Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigungen, die sich mehrmals im Jahr zu spirituell-religiösen Wochenenden im Marstall trifft. Michael Knüpper ging bei der Vorstellung der Werke von Joachim Domning auf die Besonderheiten des Künstlers und seiner Werke ein. Domning habe in der Zusammenarbeit mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen als Kunstmaler Akzente gesetzt und religiös-spirituelle Spuren in der Kunst hinterlassen. Dabei sei es ihm gelungen, besondere schöpfungs- und bibeltheologische Inhalte treffend ins Bild zu setzen.

Herausragend sind Knüpper zufolge seine Bilderzyklen zu den Hochfesten im Kirchenjahr, in der mobilen Kapelle des St.-Vitus-Werkes, Bilderserien zum Johannes-Evangelium sowie zu jesuanischen Heilungsgeschichten. „Seine religiösen Bilder sind mitunter derart ansprechend, berührend, provozierend und herausfordernd, dass sie niemanden gleichgültig lassen können“, so Christian Thien.

Der 82-Jährige Domning studierte Malerei und Musik. Vor knapp 30 Jahren begann Domning in sozialen Bereichen zu arbeiten und sich um Menschen mit Beeinträchtigungen zu kümmern. Seit 1994 besitzt der gebürtige Berliner ein Atelier für Malerei und Lithografie in Sögel und ist bekannt für seine künstlerischen Darstellungen von biblischen Szenen.

Domnings Bilder leben von der Vielseitigkeit, die auf seine breit gefächerte künstlerische Ausbildung zurückzuführen sind. Dabei hat er sich gerne von anderen inspirieren lassen. „Das Unaussprechbare mit Worten auszudrücken, ist ihm eher suspekt“, sagte Michael Knüpper. Er sei kein Mann der vielen Worte und bliebe bescheiden und lieber im Hintergrund. „Joachim Domning hat über Jahrzehnte Jugendliche und Erwachsene in unserem Haus mit seinen Bildern und seiner klaren spirituellen Sprache geprägt und ihnen Mehr von Gott erzählt und gezeigt“, sagte Marstzell-Leiter Thien.

Die Ausstellung „Gemeinsam auf dem Weg“ wird noch bis Ende Juni täglich im Marstall zu sehen sein. Als Sehhilfe ist ein kostenloses Begleitheft im Marstall erhältlich.

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Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/lokales/soegel/artikel/732455/marstall-in-sogel-zeigt-spiritualitat-in-bildern
Ausgabe: Ems-Zeitung
Veröffentlicht am: 21.06.2016
Bilder von Joachim Domning

 

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Presse: Kirchenbote vom 16.11.2014

Kirchenbote vom 16. November 2014

Kirchenbote vom 16. November 2014

Mit Dank für den Besuch, den Artikel und die Genehmigung diesen hier zu zeigen.

Presse: Emszeitung vom 16.09.2014

Der Artikel erschien in der Emszeitung vom 16.09.2014, stammt aus der
Feder von Otto Büning von dem auch das Foto gemacht wurde. Für die
freundliche Abdruckgenehmigung mein Dank an die EZ und Herrn Büning.

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Emszeitung vom 16.09.2014

Pressemeldung: „Ereignisreiches Wochenende auf Burg Sternberg“ 18.09.2012

Auszug aus der Lippischen Landes-Zeitung vom 18.09.2012

Märchenhaftes Lautenfest

Extertal-Linderhofe (kte). Lautenspieler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien haben am Wochenende die Burg Sternberg fest im Griff gehabt. Beim Lautenfest der Deutschen Lautengesellschaft gab es Vorträge, Konzerte sowie Kurse – und auch ein Märchen der besonderen Art.

[…]

Die Interpreten waren ebenfalls hervorragend: Neben Joachim Domning schlüpfte Wolfgang Wiehe in die Rolle des Laute spielenden Esels, Beate Dittmann stellte seine Lehrerin und den Freund dar, Ulf Dressler den König. Und für sie war es auch eine Art Premiere: Da die vier Beteilgten alle aus verschiedenen Himmelsrichtungen kommen und sich meist nur zu bestimmten Anlässen wie dem Lautenfest sehen, konnten sie vor Ort nur ein einziges Mal zusammen üben.

Den vollständigen Artikel  finden sie in der Onlineausgabe der Lippischen Landes-Zeitung vom 18.09.2012 oder klicken sie >>HIER<<

Beate Dittmann, Wolfgang Wiehe, Ulf Dressler und Joachim Domning (von links) - Foto: Tegtmeier

Beate Dittmann, Wolfgang Wiehe, Ulf Dressler und Joachim Domning (von links) – Foto: Tegtmeier