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Archiv für Kunst

Einladung zum Werkstatt Besuch: Kunst & Handwerk

Einladung zum Werkstattbesuch

Kunst & Handwerk

Hallo Kunstfreunde, neben der „normalen“ Kunst, biete ich als Sonderangebot Fehldrucke; Andrucke und das eine oder andere Restblatt für 5,- € an. Bei dem manuellen Druck, ob Litho, Kupferstich, Holzschnitt fallen immer Blätter an, die nicht in die Serie kommen. Da sind Andrucke, d.h. ca. 10-15 Drucke braucht man bevor der Druck einheitlich wird, oder Fehldrucke, d.h mal ein kleiner Fleck oder Knick, z.B. das Blatt ist etwas verrutscht. Diese Blätter werden nicht weggeworfen, aber auch in einer Ausstellung nicht gezeigt, haben aber für Sammler manchmal eine besonderen Reiz. Aber auch meine neuen Randbetrachtungen werden zu sehen sein, denn die lassen sich per Foto kaum adequat zeigen.

Also schauen Sie doch einfach mal vorbei und wie es unsere Nachbarn sagen: Coofie is klaar! Andere Zeiten? Einfach anrufen

Uschi & Joachim Domning

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Der bildende Künstler als billiger Werbeträger.

Mit Kunst kann man Geld machen! Selten die Produzenten, meist die „Förderer“ ! Wer sich das Emblem „Kunstförderung“ auf das Revers heftet, steht als Mäzen strahlend da.

Da sind Politiker als erstes zu nennen. Sie vertreten den Staat und damit die „Gesellschaft“. Diese hat die Künstler als Freischaffende eingestuft und sie von einer „Gewinnabsicht“ abhängig gemacht. Das bedeutet, wenn ein Künstler es nach einer Reihe von Jahren nicht geschafft hat sich damit Einnahmen zu verschaffen, so ist er eben nur ein Hobbykünstler und kann Ausgaben für seinen Beruf nicht mehr geltend machen. Was für einen Gewerbetreibenden logisch erscheint, ist für eine Berufskünstler das Ende, denn er fliegt aus der Sozialkasse raus. Das bedeutet noch weniger Aussicht auf Rente als überhaupt. Jeder Gewerbetreibende kann sich nämlich auf den Markt einstellen, wie es eine Mitarbeiter der Oberfinanzdirektion Frankfurt telefonisch zum Ausdruck brachte: „Ei, wenn Sie Tische bauen un die nicht verkaafe kenne, ei dann mache sie ebe Stühlscher!“ So einfach ist das aus Sicht des Finanzamtes, die ja die Vorgaben der Politik umsetzen müssen. Also werden im Jahre 20.. nur lila Bilder gemalt, denn das ist Marktgerecht!

Ähnlich, aber aus sicher anderen Gründen heraus, verhalten sich die Berufsvertretungen der Künstlerschaft. Ein Vergleich: Die Firma Ford möchte Mitglied in der Interessenvertretung der Automobilhersteller werden. Dazu muß sie einige der von ihr gefertigten Modelle zur Begutachtung einreichen und wenn die Jury die für gut befunden hat, wird sie aufgenommen. Bei jeder Autoausstellung werden dann allerdings die Modelle erneut geprüft und ggf. abgelehnt. So ähnlich ist das Aufnahme- und Auswahlwahlverfahren beim BBK. Die Schleswig-Holsteiner haben dann noch eine Vereinbarung mit der Landesregierung, danach darf letztere nur von Künstlern ankaufen, die schon dreimal in der Landesschau vertreten waren! Aber, die wenigstens hat noch vor ein paar Jahren angekauft!

Das Galerien und Vermarkter als Gewerbetreibenden auf ihren Gewinn bedacht sind, liegt in der Sache begründet und kann nicht beanstandet werden. Wenn aber Einrichtungen mit Kunstmarkt, Ausstellungen oder ähnlichen Aktionen für sich werben und Künstler als
Werbeträger benutzten, ohne eine Honorar zu zahlen, dann ist das schäbig zu nennen. Der freundlichen Hinweis, es könnte ja verkauft werden, zieht aus dem oben angeführten Grunde nicht. So macht ein Veranstalter mit einer Kunstmarktaktion einen satten Gewinn, selbst nach Abzug der Unkosten. Bei etwa 80 Ausstellern werden von denen „nur“ 80-90,- € kassiert und dann zahlen etwa 3000-4000 Besucher nochmal 5,- € Eintritt um die Arbeiten zu betrachten, die dem Veranstalter weder gehören noch gemietet sind. Mit Musikveranstaltungen läßt sich dagegen kaum Geld machen. Zum einen hält die GEMA die Hand auf und die Musiker möchten selbstverständlich auch ein Honorar haben. Wenn diese dann noch ihre CDs verkaufen findet da niemand was dabei. Das arme Künstlerschwein steht dann staunend da, wenn er bei einer Vernissage zu einer Ausstellung im „Rathaus“, die ja nichts kostet, mit einer „kleinen“ Summe für Getränke und Musik zur Kasse gebeten wird und die Musikerkollegen, die von ihm bezahlt werden, ohne mit der Wimper zu zucken ihre Aufnahmen verhöckern.

Das alles gilt allerdings für Berufskünstler und nicht für Liebhaber der Malerei und Plastik. Wenn solche Leute auf einer Ausstellung 80,- € Standgeld bezahlen und dann für 100,- € eine Arbeit los werden, haben sie Gewinn gemacht. Nicht so der Profi, der keine Einnahmequelle im Hintergrund hat und der für Sozialversicherung und Steuer aufkommen muß. Bei der Steuererklärung können aber nicht unbegrenzt Ausgaben geltend gemacht werden, siehe oben.

Kunst ist nicht zum Wettbewerb geeignet und darum geht es hier nicht um die Qualität der Arbeiten von Profi-oder Hobbykünstlern, sondern ob jemand sein Leben ganz der Kunst widmet oder eben nur aus Liebhaberei. Für die Gesellschaft sollte die wirkliche Förderung der Berufskünstlerschaft angelegen sein, denn nur durch diese ist die Kontinuität der Kunst als Ausdruck der Zeit gewährleistet. Jeder Hobbykünstler kann, aber muß nicht, jeder Berufskünstler muß arbeiten und ist bereit dafür ein Leben am Rande zu führen. Ob er Anerkennung in Form von Ankäufen erhält oder nicht, darf nicht das Kriterium sein

Beispiel: Vermeer van Deflt, obwohl der meist kopierte Maler aller Zeiten, hat nur wenige Bilder verkauft im Gegensatz zu Rubens oder Rembrandt, ist er schlechter. Ausnehmen lassen sollte sich derKünstler nicht, aber er muss es, denn er ist ja darauf angewiesen sich zu zeigen und so bleibt ihm nichts übrig als ein billiger Werbeträger für Möchtegern Mäzene zu sein.

Beispiel aus dem östlichen Deutschland:

  1. Man kauft eine historische Schloßanlage.
  2. Man renoviert und baut ein Hotel mit Fördermitteln aus Region, Land Bund und EU.
  3. Man macht Werbung als „Kunstzentrum“ mit Fördermitteln, und veranstaltet Ausstellung und „Events“ Bezahlen läßt man das die Künstler: Miete der Stellfläche, Beteiligung an Werbung und Einladung für Vernissage ( und wenns nicht reicht auch „Finissage) und natürlich Prozente für ggf. Verkäufe.

Da sage einer mit Kunst ließe sich kein Geld machen.

K U N S T &                                    K U N S T H A N D W E R K

E I N L A D U N G

 

7.- 21.11.2010
DI.- SO. 11.00 – 18.00 Uhr

Ich lade euch herzlich ein zur

Vernissage im SCHLOSS CLEMENSWERTH in SÖGEL

im Rahmen einer Ausstellungseröffnung  am Samtag, den 6.11. 2010, um 16.00 Uhr. Initiert von Acki Jürgens von der Keramikwerkstatt haben sich in traditionellem Ambiente ausgewählte Künstler und Kunsthandwerker versammelt, um euch ihre Werke vorzustellen. Ich freue mich auch selbst dabei sein zu dürfen.

Schloss Clemenswerth in Sögel

Leder-Design
                  Schmuck
Malerei / Lackarbeiten
         Holz
 Keramik
     Keramikmalerei
   &
Textil

Beachten Sie bitte:
Die offizielle Einladung als PDF  zum Download
Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00 Uhr
Samtag Vormittags
Zu anderen Zeiten bitten wir um Vereinbarung.

Kunst für Menschen

Der Kirchenbote der Diözese Osnabrück rief zu einem Wettbewerb zum Thema Ausgrenzung und Überwindung auf. Der Behinderten Beauftragte Michael Knüpper führte dazu mehrer Gruppen zusammen die an dem Tuch gestalten sollten. Zwei Gruppen waren schon aktiv, die Strafgefangenen der JVA Meppen und die Firmlingsgruppe Emmeln mit einer Gruppe behinderter Menschen des Vituswerkes Bokeloh. Mit Farbe und Symbolen wurde das Thema gestaltet.

Hungertuch der Firmlingsgruppe Emmeln mit einer Gruppe behinderter  Menschen des Vituswerkes Bokeloh

Hungertuch der Firmlingsgruppe Emmeln mit einer Gruppe behinderter Menschen des Vituswerkes Bokeloh

Hungertuch der Strafgefangenen der JVA Meppen

Hungertuch der Strafgefangenen der JVA Meppen