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Litho Steine körnen

Im zweiten Video wird die Oberflächenbehandlung, das Körnen mit feinerem Schleifmaterial 180-220 gezeigt. Mit Essig wird auch der letzte Rest ggf. verbliebenen Fettes entfernt. Nun ist der Stein für die weitere Bearbeitung fertig.

Fortsetzung folgt.

Litho Steine schleifen

Die zum Drucken geeigneten Platten wurden je nach Größe zwischen 3 –  20cm Dicke aus den Steinbrüchen um Solnhofen geliefert mit einer fein geschliffenen Oberseite und gleichmäßiger Stärke. Obwohl schon um 1900 Zink und Aluminium für den Flachdruck in Gebrauch kam hielt sich der Steindruck noch bis weit nach dem letzten Krieg. So konnte ich 1972 Drucksteine einer Druckerei aus Worms erwerben, die nur noch Off-setdruck von Metallplatten machte.

Steinplatten haben eine Reihe von Vorteilen und nur einen Nachteil, nämlich das Gewicht. Während Metallplatten nur fabrikmäßig hergestellt und wieder aufgearbeitet werden können, lassen sich Drucksteine nicht nur nach Gebrauch abschleifen und je nach Zweck gröber oder feiner schleifen, ja sogar für bestimmte Techniken glanzpolieren, sondern auch während der Arbeit korrigieren oder gänzlich verändern. Picassos Lithos zeigen das deutlich.

Das Video zeigt das Entfernen der alten Zeichnung, Dies geschieht mit Korund Schleifmittel das es wie Schleifpapier in allen Stärken gibt und Wasser, hier 80iger, es dauert etwa 10-15 Min. je nach Plattengröße ist schon etwas Kraft erforderlich. Wichtig ist wirklich Plan zu schleifen, damit keine Buckel oder Kuhlen entstehen, was am Schluss mit dem Stahllineal geprüft wird.

Ein Litho entsteht.

Die Entstehung einer Lithographie nicht nur wörtlich, sondern auch bildlich darzustellen, werde ich versuchen in einer Folge von Fotos und Videos darzustellen So lässt sich der Weg von Stufen zu Stufen nachverfolgen und es wird ein Einblick in den Entstehungsprozess gewährt.

Die Grundlage zum Flachdruckverfahren ist die gegenseitige Abneigung von Wasser und Fett. Die daraus entstandene Drucktechnik geht auf den Münchner Schauspieler Alois Sennefelder zurück, der um 1800 herum für seine Theaterstücke eine billige Drucktechnik suchte.

Als Grundlage dient eine Kalkplatte mit möglichst hohen Kalzium Gehalt die gleichzeitig sehr feinkörnig beschaffen ist. Obwohl Kalk mit dem häufigsten Gestein auf der Erde ist, sind am besten dazu die aus dem weißen Jura des Altmühl Tales stammenden Plattenkalke geeignet. In einer flachen Lagunenlandschaft unter tropischen Bedingungen entstanden vor ca. 100 Mill. Jahren diese feinkörnigen Kalkplatten unterschiedlicher Dicke, welche schon immer als Bodenplatten etc. genutzt werden. Die vorzüglich erhaltenen Reste damaligen Lebens sind in vielen Museen ausgestellt und beliebt bei allen Sammlern. Hier einige Beispiele aus meiner Sammlung. 

Klaviermusik norwegischer Komponisten.

Passend zum Buch „Nordlandsaga“ gibt es jetzt eine CD mit norwegischer Klaviermusik, die unter der Leitung von Prof. Dorfmüller erschienen ist. Neben bekannter Musik von Edvard Grieg finden sich auch andere vielen weniger bekannte Komponisten inter pretiert. Eine Geschichte von den Trollen im Hedalswald liest Alexander Graf zu Münster, der auch die Texte in dem Buch geschrieben hat.
Das Buch ist nach wie vor zum Preise von 25,- € beim Agenda-Verlag Münster info@agenda.de Tel.:0251-799610 oder in Sögel Tel.: 05952-3508 zu haben.
Die CD kann unter joachim.dorfmueller@gmx.de gegen eine Spende für die Deutsch-Norwegische-Freundschaftsgesellschaft bestellt werden.

Kommentare zu Nordlandsaga

Zwei Briefe erreichten den Autor der Texte, die hier zitiert sind.

Herr Prof. Dr. Otto Wetzell schrieb:“ Ein Glücksmoment hellte die Düsternis um mich auf, als der Briefbote mir ….die Sendung mit dem wundervollen Buch „Nordlandsaga“ übergab,….Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite eine einzige Augenweide und Labsal für den Geist.

Herr Henning von Kopp-Colomb: Vielen Dank für das Norwegenbuch in dieser sehr ansprechenden Ausführung. Sehr gut aufgemacht…….Zuerst die in sich ruhenden Zeichnungen der Kirchen; dann die Aufmerksamkeit heischenden farbigen Bilder. Das paßt gut zu Himmel und Hölle, das auch auf die Letztzeit übertragen werden kann. Viele verführerischen Schlangen gibt es um uns herum. Natrülich gab es die auch früher auch- aber in dieser Fülle?!