De lütt Werkstatt-Galerie

…ein Ort für Kunst und lernen

Archiv für sögel

Monatsbild Juli 2015

Gewitter über Sögel

Gewitter über Sögel

 

15-12
Aquarell auf Leinen mit Strukturgrund
40 x 30 cm

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Proben zum Konzert am 11. März 2012

Divertimento Sögel spielen zusammen mit Solo & Tutti

Aktualisierung vom 24.3. 2012:

Das Konzert in der Mersmühle in Haren war aus unserer Sicht ein schöner Erfolg. Das Zusammenspiel mit Solo & Tutti hat toll geklappt und hat sicher nicht nur den Akteuren, sondern auch den Zuhörern viel Spaß gemacht.

Nach der ersten gemeinsamen Probe schauen alle begeistert auf den 11.März 2012 an dem die behinderten Gruppe der Musikschule Emsland und des Vituswerkes Meppen Solo & Tutti zusammen mit unserer Hausmusikgruppe Divertimento Sögel einen Auftritt planen. Beide Gruppen werden sowohl selbständig als auch gemeinsam musizieren. Das Programm von Solo & Tutti enthält vor allem rhythmisch geprägte V/Folksmusik während Divertimento einige Sätze sogenannter broken consortmusic aus dem alten England vom Beginn des 17. Jahrhunderts vortragen wird. Zusammen werden wir Schrammelmusik aus Wien, Tango aus Argentinien und den condor pasa aus Peru spielen. Was noch kommen wird werden die nächsten Proben zeigen. Wir freuen uns auf das Musizieren und hoffen auf ein zahlreiches Publikum.

Kommen Sie doch vorbei, ich würde mich freuen.

>>>Solo & Tutti in der Musikschule des Emslandes

Der bildende Künstler als billiger Werbeträger.

Mit Kunst kann man Geld machen! Selten die Produzenten, meist die „Förderer“ ! Wer sich das Emblem „Kunstförderung“ auf das Revers heftet, steht als Mäzen strahlend da.

Da sind Politiker als erstes zu nennen. Sie vertreten den Staat und damit die „Gesellschaft“. Diese hat die Künstler als Freischaffende eingestuft und sie von einer „Gewinnabsicht“ abhängig gemacht. Das bedeutet, wenn ein Künstler es nach einer Reihe von Jahren nicht geschafft hat sich damit Einnahmen zu verschaffen, so ist er eben nur ein Hobbykünstler und kann Ausgaben für seinen Beruf nicht mehr geltend machen. Was für einen Gewerbetreibenden logisch erscheint, ist für eine Berufskünstler das Ende, denn er fliegt aus der Sozialkasse raus. Das bedeutet noch weniger Aussicht auf Rente als überhaupt. Jeder Gewerbetreibende kann sich nämlich auf den Markt einstellen, wie es eine Mitarbeiter der Oberfinanzdirektion Frankfurt telefonisch zum Ausdruck brachte: „Ei, wenn Sie Tische bauen un die nicht verkaafe kenne, ei dann mache sie ebe Stühlscher!“ So einfach ist das aus Sicht des Finanzamtes, die ja die Vorgaben der Politik umsetzen müssen. Also werden im Jahre 20.. nur lila Bilder gemalt, denn das ist Marktgerecht!

Ähnlich, aber aus sicher anderen Gründen heraus, verhalten sich die Berufsvertretungen der Künstlerschaft. Ein Vergleich: Die Firma Ford möchte Mitglied in der Interessenvertretung der Automobilhersteller werden. Dazu muß sie einige der von ihr gefertigten Modelle zur Begutachtung einreichen und wenn die Jury die für gut befunden hat, wird sie aufgenommen. Bei jeder Autoausstellung werden dann allerdings die Modelle erneut geprüft und ggf. abgelehnt. So ähnlich ist das Aufnahme- und Auswahlwahlverfahren beim BBK. Die Schleswig-Holsteiner haben dann noch eine Vereinbarung mit der Landesregierung, danach darf letztere nur von Künstlern ankaufen, die schon dreimal in der Landesschau vertreten waren! Aber, die wenigstens hat noch vor ein paar Jahren angekauft!

Das Galerien und Vermarkter als Gewerbetreibenden auf ihren Gewinn bedacht sind, liegt in der Sache begründet und kann nicht beanstandet werden. Wenn aber Einrichtungen mit Kunstmarkt, Ausstellungen oder ähnlichen Aktionen für sich werben und Künstler als
Werbeträger benutzten, ohne eine Honorar zu zahlen, dann ist das schäbig zu nennen. Der freundlichen Hinweis, es könnte ja verkauft werden, zieht aus dem oben angeführten Grunde nicht. So macht ein Veranstalter mit einer Kunstmarktaktion einen satten Gewinn, selbst nach Abzug der Unkosten. Bei etwa 80 Ausstellern werden von denen „nur“ 80-90,- € kassiert und dann zahlen etwa 3000-4000 Besucher nochmal 5,- € Eintritt um die Arbeiten zu betrachten, die dem Veranstalter weder gehören noch gemietet sind. Mit Musikveranstaltungen läßt sich dagegen kaum Geld machen. Zum einen hält die GEMA die Hand auf und die Musiker möchten selbstverständlich auch ein Honorar haben. Wenn diese dann noch ihre CDs verkaufen findet da niemand was dabei. Das arme Künstlerschwein steht dann staunend da, wenn er bei einer Vernissage zu einer Ausstellung im „Rathaus“, die ja nichts kostet, mit einer „kleinen“ Summe für Getränke und Musik zur Kasse gebeten wird und die Musikerkollegen, die von ihm bezahlt werden, ohne mit der Wimper zu zucken ihre Aufnahmen verhöckern.

Das alles gilt allerdings für Berufskünstler und nicht für Liebhaber der Malerei und Plastik. Wenn solche Leute auf einer Ausstellung 80,- € Standgeld bezahlen und dann für 100,- € eine Arbeit los werden, haben sie Gewinn gemacht. Nicht so der Profi, der keine Einnahmequelle im Hintergrund hat und der für Sozialversicherung und Steuer aufkommen muß. Bei der Steuererklärung können aber nicht unbegrenzt Ausgaben geltend gemacht werden, siehe oben.

Kunst ist nicht zum Wettbewerb geeignet und darum geht es hier nicht um die Qualität der Arbeiten von Profi-oder Hobbykünstlern, sondern ob jemand sein Leben ganz der Kunst widmet oder eben nur aus Liebhaberei. Für die Gesellschaft sollte die wirkliche Förderung der Berufskünstlerschaft angelegen sein, denn nur durch diese ist die Kontinuität der Kunst als Ausdruck der Zeit gewährleistet. Jeder Hobbykünstler kann, aber muß nicht, jeder Berufskünstler muß arbeiten und ist bereit dafür ein Leben am Rande zu führen. Ob er Anerkennung in Form von Ankäufen erhält oder nicht, darf nicht das Kriterium sein

Beispiel: Vermeer van Deflt, obwohl der meist kopierte Maler aller Zeiten, hat nur wenige Bilder verkauft im Gegensatz zu Rubens oder Rembrandt, ist er schlechter. Ausnehmen lassen sollte sich derKünstler nicht, aber er muss es, denn er ist ja darauf angewiesen sich zu zeigen und so bleibt ihm nichts übrig als ein billiger Werbeträger für Möchtegern Mäzene zu sein.

Beispiel aus dem östlichen Deutschland:

  1. Man kauft eine historische Schloßanlage.
  2. Man renoviert und baut ein Hotel mit Fördermitteln aus Region, Land Bund und EU.
  3. Man macht Werbung als „Kunstzentrum“ mit Fördermitteln, und veranstaltet Ausstellung und „Events“ Bezahlen läßt man das die Künstler: Miete der Stellfläche, Beteiligung an Werbung und Einladung für Vernissage ( und wenns nicht reicht auch „Finissage) und natürlich Prozente für ggf. Verkäufe.

Da sage einer mit Kunst ließe sich kein Geld machen.

Unsere Mauersegler … Abschied

Mauersegler

 Dem letzten jungen Mauersegler wird es langsam langweilig.- Die Eltern sind schon fast eine Woche weg und die Geschwister, auch in den Nachbarnestern machten sich in den letzten Tagen nach und nach auf den Weg, und wer kümmert sich um mich? Der Magen knurrt, also dann man tschüß bis zum nächsten Mai. Das war am 2. August 2011

Unsere Mauersegler …

Mauersegler

Während die meisten unserer Untermieter schon die Kleinen draußen haben oder sogar die zweite Brut betreiben, beginnen unsere Mauersegler gerade erst das Geschäft.

Presse: Konzert

Es war bereits das zweite Mal, dass wir unter dem Namen „Divertimento Sögel“ bei dem Hospizkonzert in der Jakuskirche in Sögel mitmachen durften. Wir trugen selten zu hörende Musik aus zwei verschiedenen Epochen der Lautenmusik vor. Die englische Musik für “ broken consort“ war zur elisabethanischen Zeit auf der Insel ein absoluter gesellschaftlicher Renner. Die Besetzung besteht aus Sopran-Viole ( Violione) Tenorblockflöte, Bassgambe ( in Ermangelung eines gestrichenen Basse, den suchen wir noch immer) Gitarre, Altlaute sowie Pandora und Cister ( leatzere konnten wir nicht besetzen) Die Musik ist Tanzmusik und die Laute hat mit vielen Läufen die Hauptarbeit zu leisten.

Die folgende Musik stammt von dem Stuttgarter Hofmusiker Spurny oder seiner Frau, einer Französin die als Lautenistin um 17 35-40 am Würtemberger Hof tätig war. Es ist ein Partita für Streichtrio und Barocklaute, dass vermutlich von den Mitglieder des Hofes in Bad Teinach im Schwarzwald 1732 erklang.

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Presse: Ausstellung

Vor einem Monat lud ich Euch zur Ausstellung
K U N S T &  K U N S T H A N D W E R K ein und ich möchte mich bei allen, die da waren bedanken. Ich hoffe es hat Euch gefallen.

Nach der gut besuchten Eröffnung der Ausstellung, bei der die meisten der Ausstellenden anwesend waren, wird Acki Jürgens Werkstatt immer wieder von Interessierten aufgesucht und so kommt es auch zu interessanten Gesprächen, die man als Künstler nicht vermissen möchte.

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