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Archiv für Zeichnung

Monatsbild März 2014

Gambenspieler

Gambenspieler

Gambenspieler
1965

 

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Ein Rückblick: die Studienzeit

Leider sind aus meiner Schulzeit keine Zeichnungen erhalten geblieben. In  den Jahren Anfang der 40-ziger fertigte ich Kriegsszenen an, die ich in Berlin erlebt hatte, Bombenangriffe, Flugzeugabschüsse etc. die von meinen Schulkameraden hochbegehrt waren. Dafür bekam ich dann die Rechenaufgaben gemacht! Ende Januar 1945 landete ich in Nordhessen, in den letzten Orten in denen damals noch viele Niederdeutsch sprachen. Im nächsten Ort nach Kassel, sprach man schon Kurhessisch. Ein beliebter Satz: Ocker got zunt op de plod’rige Gradheih.

Im Winter 45-46 eröffnete die Gemäldegalerie in Kassel und ich sah das erste Mal Rubens, Rembrandt, Paulus Potter und & Co. War es mir bis dahin nicht so klar, jetzt wußte ich es: Ich werde Maler. Nach der Lehre begann die Studienzeit und die ersten Arbeiten entstanden. Landschaften aus der näheren Umgebung, meist Federzeichnungen mit Aquarell. 51-1 und 53-2 zeigen Grebenstein, meine Nachkriegsheimat, 54-2 den Blick aus dem Fenster meiner Studienstätte in  Kassel. Zwei Wandbilder aus der Zeit existieren bis heute. Das erste Sgraffito ist in der Lungenheilstätte Phillipstift in Immenhausen und zeigt zwar andere Farben, doch blieb es erhalten, wie auch an der Außenwand des ehemaligen Hotels zum Krokodil in der Frankfurterstrasse in Kassel. Es liegt gegenüber meiner Lehrwerkstatt in der ausgebombten Husarenkaserne, die verschwunden ist.

51-1 Blick auf Grebenstein

51-1 Blick auf Grebenstein

Grebenstein

53-2  Grebenstein

Kassel-Wilhelmshöhe

54-2  Kassel-Wilhelmshöhe

Hotel zum Krokodil. Kassel Frankfurterstraße

Hotel zum Krokodil. Kassel Frankfurterstraße