De lütt Werkstatt-Galerie

…ein Ort für Kunst und lernen

Archiv für angewandte Kunst

Monatsbild März 2015

Nimm Platz! So lautete der Titel einer Aktion des Vituswerkes
Meppen in dem ein Stuhl im Mittelpunkt stehen sollte. Hier unser Beitrag.

Nimm Platz

Nimm Platz

Setz Dich einfach nur hin und beſchau die Welt;

Du wirſt wahre Wunder erleben.‌

Deinen Weg findeſt du nicht in Eile,
darum ſuche die Ruhe.‌

Auf unſerem

Stuhl.

Advertisements

Festival der Laute 2014

Festival der Laute 2014

Ein Rückblick: die Studienzeit

Leider sind aus meiner Schulzeit keine Zeichnungen erhalten geblieben. In  den Jahren Anfang der 40-ziger fertigte ich Kriegsszenen an, die ich in Berlin erlebt hatte, Bombenangriffe, Flugzeugabschüsse etc. die von meinen Schulkameraden hochbegehrt waren. Dafür bekam ich dann die Rechenaufgaben gemacht! Ende Januar 1945 landete ich in Nordhessen, in den letzten Orten in denen damals noch viele Niederdeutsch sprachen. Im nächsten Ort nach Kassel, sprach man schon Kurhessisch. Ein beliebter Satz: Ocker got zunt op de plod’rige Gradheih.

Im Winter 45-46 eröffnete die Gemäldegalerie in Kassel und ich sah das erste Mal Rubens, Rembrandt, Paulus Potter und & Co. War es mir bis dahin nicht so klar, jetzt wußte ich es: Ich werde Maler. Nach der Lehre begann die Studienzeit und die ersten Arbeiten entstanden. Landschaften aus der näheren Umgebung, meist Federzeichnungen mit Aquarell. 51-1 und 53-2 zeigen Grebenstein, meine Nachkriegsheimat, 54-2 den Blick aus dem Fenster meiner Studienstätte in  Kassel. Zwei Wandbilder aus der Zeit existieren bis heute. Das erste Sgraffito ist in der Lungenheilstätte Phillipstift in Immenhausen und zeigt zwar andere Farben, doch blieb es erhalten, wie auch an der Außenwand des ehemaligen Hotels zum Krokodil in der Frankfurterstrasse in Kassel. Es liegt gegenüber meiner Lehrwerkstatt in der ausgebombten Husarenkaserne, die verschwunden ist.

51-1 Blick auf Grebenstein

51-1 Blick auf Grebenstein

Grebenstein

53-2  Grebenstein

Kassel-Wilhelmshöhe

54-2  Kassel-Wilhelmshöhe

Hotel zum Krokodil. Kassel Frankfurterstraße

Hotel zum Krokodil. Kassel Frankfurterstraße

Festival der Laute 2013

Festival der Laute 2013

„und hat unter uns gewohnt“

"und hat unter uns gewohnt"

Zum Abschluss seiner Zeit als Leiter der Jugendbildungsstätte
Marstall Clemenswerth hat Michael Strodt mit mir gemeinsam versucht
das Thema “ und hat unter uns gewohnt“ aus dem Evangelium Johannes zu
gestalten.
Michael wird uns dazu auch noch ein paar Worte schreiben, doch
vorerst soll hier, mit einem Dank an Christian Thien für die Freigabe, das
Bild zur Betrachtung gebracht werden. Das Original kann natürlich
jederzeit im der Halle des Marstalles angeschaut werden.

"und hat unter uns gewohnt" Detailansicht links

„und hat unter uns gewohnt“ Detailansicht links

"und hat unter uns gewohnt" Detailansicht rechts

„und hat unter uns gewohnt“ Detailansicht rechts

Monatsbild Mai 2011

Stillleben
Kachelmalerei
18 x 18 cm
incl. Edelholzrahmen
mit Schellackpolitur

Sonderpreis: € 20,-

Neue keramische Malversuche

Museumstöpferei im Schloß Clemenswerth - Acki Jürgens

Nach früheren Malereien auf der  Majolika-Basis, die nach Ausfall meines Brennofens nicht weiter  geführt werden konnten, bot mir Aki Jürgens, der Museumstöpfer  vom Schloß Clemenswerth seine Mitarbeit an. Die Resultate daraus sind in einer ersten Serie von Kacheln nun zu erwerben.

Was ist nun anderes: Waren die alten  Kacheln Industrieprodukte, glatt und alle gleich, so sind die Neuen von Fachmann handgearbeitet, mit einer entsprechenden lebendigen Struktur und höher gebrannt. Die Malerei mußte darauf eingestellt werden und ist nun in zwei Varianten entstanden. Einmal Unterglasur.
Das bedeutet es wurde auf die noch nicht gebrannte Glasur gemalt. Da dieser Untergrund wasserlöslich ist muß bei flächigem Auftrag schnell gemalt werden. Zeichnung die eine längeren Strich erfordern lassen dagegen schwieriger gestalten. Vorteil besteht in nur einem Brand, Glasur und Malerei.

Bei dem Aufglasurverfahren wird auf die bereits gebrannte Glasur gemalt und es ist ein zweiter Brand erforderlich, dafür kann die Malerei bei Fehlern wieder abgewischt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch mehrmals gemalt und gebrannt werden kann, ähnlich dem Farbdruck von verschiedenen Platten.

Acki JürgensAki und ich werden in der nächsten Zeit weiter experimentieren und an dieser Stelle darüber dann berichten.

Die Arbeiten sind mit und ohne Rahmen erhältlich. Die im Foto gezeigten Rahmen sind handgefertigte Edelholzrahmen (Aprikosenholz) mit Schellackpolitur. Die Originale können in der Museumstöpferei Schloß Clemenswerth besichtigt und  erworben werden, oder schreiben Sie mir bei Interesse eine Mail an: j.domning@gmx.de